Hilson Moran setzt verstärkt neue Technologien ein

Eine Führungskraft des globalen Umwelttechnik- und Konstruktionsunternehmens spricht mit Bluebeam über die Vorteile der Digitalisierung
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Hilson Moran ist eines der renommiertesten Umwelttechnik- und Konstruktionsunternehmen der Welt. Doch wie viele andere Unternehmen in der Baubranche hinkt das Unternehmen bei der Digitalisierung seiner Dokumentenverwaltung,- speicherung und -prüfung noch hinter.

Vince Ugarow, ein Direktor der Firma, sprach mit dem Blog von Bluebeam über die kontinuierlichen Fortschritte bei der Digitalisierung mithilfe von Bluebeam Revu. Nachfolgend finden Sie bearbeitete Auszüge aus diesem Gespräch:

Bluebeam Blog: Weshalb hat sich Hilson Moran für Bluebeam Revu entschieden?

Ugarow: Wir haben Bluebeam Revu eigentlich gar nicht bewusst ausgewählt. Wir sind fast zufällig darauf gestoßen. Wir sahen uns ein Hardware-Geräte an und auf einer Komponente dieser Hardware war Bluebeam Revu installiert. Wir haben angefangen, damit herumzuspielen, und plötzlich festgestellt, dass es nicht nur ein PDF-Viewer ist, sondern noch viel mehr kann.

Bluebeam Blog: Welche Probleme wollten Sie mit Revu lösen?

Ugarow: Unter anderem haben wir die Erstellung eines Großteils unserer Baupläne standardisiert. Früher, als alle Prozesse noch papierbasiert waren, wurden ganz einfache Vorgänge wie das Kommentieren oder das Prüfen von Bauplänen von vielen verschiedenen Ingenieuren manuell durchgeführt. Alle hatten verschiedene Stiftfarben und Handschriften,

die manchmal furchtbar unleserlich waren. Sie können sich sicher vorstellen, dass das, wenn es dem Kunden als Paket geliefert wurde, nicht besonders gut aussah. Unsere Erwartung bei der Einführung von Bluebeam Revu bestand darin, dass solche Pakete durch die Verwendung von Markup-Tools, die alles standardisieren, wie ordentliche professionelle Dokumente aussehen würden.

Bluebeam Blog: Wie hat sich das Einführen digitaler Technologien bisher auf Ihr Unternehmen ausgewirkt?

Ugarow: Zunächst einmal wird nun alles, was wir produzieren, digital aufgezeichnet. Das ist für unsere Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung. Zuvor war alles papierbasiert und musste gelagert werden. Es war unmöglich, auf all diese Materialien zuzugreifen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wir nicht nur in Großbritannien tätig sind, sondern auch über Büros im Ausland verfügen. Bei großen internationalen Projekten ist es nicht ungewöhnlich, dass drei oder vier verschiedene Büros an demselben Projekt arbeiten. Aufgrund des digitalen Wandels ist es wichtig, dass man jederzeit auf alle relevanten Daten eines Projekts zugreifen kann. Dies war zuvor sehr schwierig, da man zahlreiche Dokumente kopieren und ausdrucken musste, um sie an andere Büros zu senden, was äußerst unproduktiv war.

Bluebeam Blog: Hat sich das Einführen digitaler Technologien positiv auf die interne Zusammenarbeit bei Hilson Moran ausgewirkt?

Ugarow: Wenn wir Entwürfe koordinieren, tun wir dies nur einmal und nicht in zwei, drei oder vier verschiedenen Sitzungen. Natürlich treten manchmal immer noch Koordinationsprobleme auf, die es zu lösen gilt, doch der Hauptvorteil ist, dass nun langsam alle als Team arbeiten.

Mit dem Aufkommen von Computern hat sich die Art, wie in Büros gearbeitet wird, stark verändert. Jeder ist sozusagen an seinen Schreibtisch gefesselt. Wir versuchen deshalb, unsere Mitarbeiter zu mehr Zusammenarbeit zu animieren – sowohl persönliche Zusammenarbeit in interaktiven Sitzungen als auch Zusammenarbeit mithilfe digitaler Werkzeuge. Das hat sich für unsere Mitarbeiter und alle Ingenieure als echter Vorteil erwiesen.

Bluebeam Blog: Was halten Ihre Kunden davon, dass Sie nun verstärkt digitale Technologien einsetzen?

Ugarow: Der wahrscheinlich größte Vorteil ist, dass unsere Produkte, wenn wir sie selbst entwerfen, weitaus präziser sind. Sie sind viel besser abgestimmt und das Paket, das geliefert wird – insbesondere an Auftragnehmer, die dann den Preis für unsere Pläne festsetzen – wirkt professionell. So müssen Auftragnehmer kein Risiko einpreisen, was für Kunden ein großer Vorteil ist, da Verschwendung, höhere Kosten und potenzielle Bauverzögerungen vermieden werden.

Bluebeam Blog: Was würden Sie einem Unternehmen raten, das auch einen Umstieg auf digitale Technologien anstrebt?

Ugarow: Zunächst einmal ist es natürlich essenziell, dass die Geschäftsleitung von der Notwendigkeit dieses Wechsels überzeugt ist und ihn unterstützt. Das ist der erste Schritt. Abgesehen davon ist es wichtig, dass die Ideen tatsächlich von der Basis des Unternehmens kommen.

Wir waren sehr daran interessiert, dass unsere Ingenieure bei der Arbeit an Projekten Ideen entwickelten und dann Tests durchführten, um diese Ideen auszuprobieren. Anschließend wurden andere Benutzer hinzugezogen, um zu prüfen, ob diese Ideen funktionieren. Und sobald wir mit dem Ergebnis zufrieden waren, konnten wir die Idee im gesamten Unternehmen einführen. Das Geheimnis unseres Erfolgs liegt in diesem Konzept, weil es besser funktioniert, als wenn jemanden von ganz oben diktiert, wie etwas umgesetzt werden soll. Das hätte niemals funktioniert.

Bluebeam Blog: Gibt es zu diesem Thema noch etwas, das Sie unseren Lesern auf den Weg mitgeben möchten?

Ugarow: Unser Umstieg auf digitale Technologien ist noch nicht abgeschlossen und wird es vermutlich auch nie sein. Es handelt sich um einen kontinuierlichen Prozess. Da sich der Bereich der digitalen Technologien ständig weiterentwickelt, ist es nicht damit getan, eine Lösung zu entwickeln, sie bereitzustellen und zu sagen: „So, das war’s. Jetzt können wir uns zurücklehnen.“ Wir alle müssen uns darüber im Klaren sein, dass es in unserer Branche fortlaufend neue Entwicklungen geben wird und dass diese Neuerungen heutzutage schneller erfolgen als noch vor 20, 30 oder 40 Jahren. Deshalb sollte man besser sagen: „Wir haben die ersten Schritte erfolgreich gemeistert. Jetzt stellen wir uns neuen Herausforderungen und so wird es immer weitergehen.“