Vier Strategien für Bauunternehmen für die Einführung von neuen Technologien

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Neue Technologien verändern die Welt in alarmierendem Tempo – ein Wandel, der auch an der Baubranche nicht spurlos vorüberzieht.

Von Smart Labs, Laserscannern und Realitätserfassung bis hin zum Einsatz von Drohnen für die Datengewinnung: Technologien haben sich zu einem festen Bestandteil der Arbeit von Bauunternehmen entwickelt, um die Effizienz im Bauprozess zu erhöhen.

Angesichts eines Marktes, auf den ständig neue Innovationen kommen, stellt sich jedoch die Frage: Wie können Bauunternehmen beurteilen, ob ein neues Tool oder Produkt das Richtige für sie ist?

David Stone, Experte für Virtual Design and Construction (VDC) und Business Unit VDC Leader bei DPR Construction, kennt diese Frage nur zu gut. Immerhin beantwortet er sie in seiner Position fast täglich.

„Wir haben es mit einer Vielzahl von Faktoren zu tun“, so Stone über das Abwägen neuer Bautechnologien. „Letztendlich geht es uns aber darum, die Effizienz und die Qualität sowohl für unser Team als auch für unsere Eigentümer und Beteiligten zu verbessern.“

Hier sind vier Strategien, auf die Bauunternehmen laut Stone bei der Einführung neuer Technologien zurückgreifen sollten.

Digital Arbeiten mit Bluebeam

Zuallererst: Beurteilen Sie die geschäftliche Notwendigkeit

Manchmal neigt man dazu, sich allzu schnell für neue Technologien auf dem Markt zu begeistern. Bei der Prüfung und Einführung neuer Technologien sollten Bauunternehmen jedoch mit Bedacht vorgehen.

David Stone von DPR

„Manchmal wissen wir nicht, wofür wir diese neue Technologie einsetzen könnten“, meint Stone.

Er führt ein Beispiel an: das iPad. Als der Tablet-PC 2010 von Apple auf den Markt gebracht wurde, „verstand niemand die betriebswirtschaftlichen Argumente dafür“, erklärt Stone. Die Relevanz für das Baugewerbe war nicht sofort ersichtlich.

Nur wenige Jahre später „wollten alle Baustellenleiter eines auf der Baustelle verwenden“, so Stone weiter, „weil ihnen klar wurde, dass sie es dort zur Prüfung ihrer Baupläne nutzen können.“

Zweitens: Bewerten Sie die Benutzerfreundlichkeit

Bei der Beurteilung neuer Technologien sollten Bauunternehmen so früh wie möglich einen Blick auf die Benutzeroberfläche werfen.

Wenn sie intuitiv und einfach zu bedienen ist, ist das sehr gut! Kann sie dagegen nur von technisch versierten Mitarbeiter:innen im Unternehmen verstanden und verwendet werden, sollte man sich lieber nach einer anderen Option umsehen.

„Das Ganze sollte möglichst einfach sein“, so Stone. „Wenn ich technisch versiert und die einzige Person bin, die das Tool bedienen kann, habe ich das Problem damit nicht gelöst. Unkompliziertere Arbeitsabläufe haben eine wesentlich bessere Chance, übernommen zu werden.“

Drittens: Sichern Sie sich die Unterstützung der Basis

Oft lässt sich ein großes Unternehmen am besten von der Einführung eines neuen Tools überzeugen, wenn es sich zunächst im Einsatz auf der Baustelle bewährt. Sobald die Mitarbeiter:innen es nutzen und seinen Wert erkennen, fördert dies auch die Akzeptanz im übrigen Unternehmen.

David Stone verwendet einen Tablet-PC für die Anzeige eines Baustellenmodells

„Wir involvieren sowohl die Führungskräfte als auch die Basis“, sagt Stone. „Wir stellen die Lösung der Geschäftsleitung sowie den Endbenutzern und dem Baustellenteam vor, damit wir den nötigen Input für ihre optimale Nutzung erhalten.“

Wenn Ihr Bauunternehmen also das nächste Mal über die Anschaffung eines schicken neuen Tools oder Produkts nachdenkt, dann stellen Sie es auf den Prüfstand: Beurteilen Sie den betriebswirtschaftlichen Nutzen, lassen Sie es von der Geschäftsführung genehmigen und testen und finden Sie heraus, wie die potenziellen Endbenutzer auf der Baustelle bestmöglich davon profitieren können.

Zu guter Letzt: Sichern Sie sich die Unterstützung des Führungsteams

Ohne den Rückhalt der Führungsebene ist es für Unternehmen kaum möglich, neue Technologien einzuführen und gewinnbringend zu nutzen. Ob für die Bereitstellung von finanziellen Ressourcen oder formalen Schulungen für das neue Tool: Stone zufolge ist es entscheidend, die Führungskräfte eines Bauunternehmens mit ins Boot zu holen. Auf dieser Grundlage kann sich die Akzeptanz auch im übrigen Unternehmen durchsetzen.

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