Die Bausoftware Revu unterstützt nachhaltiges Wirtschaften im Bausektor.

Dringender Handlungsbedarf: Nachhaltigkeit im Bausektor

Digitale Softwarelösungen stellen eine wichtige Komponente im Bauprozess dar, um bereits bei der Bauplanung wertvolle Ressourcen einzusparen.
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Längst gehören Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung zu den drängendsten Themen weltweit. Um nachfolgenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen, sind wir alle gefordert, möglichst umsichtig mit seinen endlichen Ressourcen umzugehen und die Produktion von Treibhausgasen auf ein Minimum zu beschränken. So haben sich die Vereinten Nationen 2015 die Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) auf die Agenda gesetzt –bis 2050 soll der umfassende Aktionsplan umgesetzt sein.

Besonders Deutschland hat sich als eine der führenden Industrienationen viel vorgenommen. Das Ziel lautet, die Treibhausgasemissionen schon bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 auf allen Sektoren zu verringern. Und wie soll das zu schaffen sein? Die Frage richtet sich vor allem an die Baubranche. Denn ein Großteil dieser komplexen Mammutaufgabe fällt in ihren Verantwortungsbereich. Gerade erst wurden die Treibhausgasemissionen für 2020 ermittelt. Mit 120 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten überschreitet der Gebäudesektor seine Jahresemissionsmenge gemäß Klimaschutzgesetz immer noch um 2 Millionen Tonnen. Das bedeutet für das Baugewerbe, dass nachhaltige Lösungen entwickelt werden müssen und zwar schnell und zielführend.

Was kann die Baubranche also unternehmen, um CO2 einzusparen?

Eine der wichtigsten Anforderungen in Bezug auf Bauprojekte ist die Recycelbarkeit eines Gebäudes bzw. dessen, was davon nach dem Abriss überbleibt. Im Prinzip müssen die einzelnen Bestandteile eines Gebäudes ähnlichen Ansprüchen gerecht werden wie der Abfall, der in den allbekannten Gelben Sack wandern darf. Alle enthaltenen Baustoffe sollten möglichst homogen sein. Ist die Anzahl der unterschiedlichen Baumaterialen überschaubar, dann sind auch in der Regel weniger Entsorgungswege erforderlich.

Ebenso sollten die Materialen gut voneinander zu trennen sein. Stellen Sie sich ein Gebäude vor, das wie ein umweltfreundlich designter Joghurtbecher konzipiert wurde: Die Verpackung besteht aus reinem weißem Kunststoff und der Aluminiumdeckel lässt sich leicht entfernen. Die Beschriftung befindet sich auf einer Papierbanderole, die problemlos abgetrennt und im Altpapier entsorgt werden kann. Versuchen Sie das Gleiche mal mit einem Bestandsgebäude aus den 50er Jahren! Und vergessen Sie dabei nicht, die mögliche Schadstoffbelastung alter Bauwerke zu berücksichtigen. Wie kann man gesundheitsschädliche Materialien umweltgerecht – und darüber hinaus bezahlbar – entsorgen? Mittlerweile sind die Anforderungen an Baumaterialen sehr stark gestiegen, sodass der Einsatz gefährlicher Stoffe wie Asbest heute gesetzlich verboten ist.

Architektur für die Ewigkeit heißt heute Kreislaufwirtschaft beim Bauen

Die Königsklasse des Recyclings – praktisch das endlose Recycling – nennt sich „Cradle-to-Cradle“. Ein nach diesem Prinzip errichtetes Gebäude soll der Umwelt nach dem Abriss nutzen, anstatt dass man nur versucht, den Schaden möglichst im Zaum zu halten. Das Konzept stellt eine besondere Herausforderung für Architekt:innen und Bauplaner:innen dar. Sie müssen dadurch das mögliche Zweitleben eines Gebäudes in ihre Planungen miteinbeziehen. Architektur für die Ewigkeit erhält auf diese Weise eine ganz neue Bedeutung: Das Gebäude muss in einen Wertstoffkreislauf eingebunden werden.

„Meiner Ansicht nach sollten wir sowohl Nachhaltigkeit als auch Effizienz anstreben. Alle reden darüber, wie wichtig die Digitalisierung ist, doch immer noch geben viele Unternehmen für den Druck von Papierbauplänen Zehntausende Euros im Jahr oder sogar pro Projekt aus. Nachhaltigkeit und Effizienz sind fassbare Dinge, die nun vor unseren Augen Realität werden, und jeder sollte jetzt ihre Auswirkungen spüren.“

James Chambers, Regional Director UKI+, Bluebeam

Deutschland ist Spitzenreiter im Verbrauch von Papier

Der einzige umweltfreundliche Aspekt dieser herkömmlichen Methode ist die problemlose Entsorgung der Baupläne im Altpapier. 227 kg Papier werden pro Kopf jährlich in Deutschland verbraucht! Deutschland liegt im Ländervergleich leider sehr weit vorn. Nun können Gegenstimmen behaupten: Aber die Nutzung einer Bausoftware verbraucht auch Energie! Ja, das stimmt, allerdings längst nicht so viel wie alle genannten Positionen. Und bedenken Sie: Auch Papierrecycling ist sehr energieaufwendig. Da macht sich eine Bausoftware auf Dauer schon bezahlt – für die Umwelt und die eigene Geldbörse.

Was sich ebenfalls positiv auf die Ökobilanz auswirkt, ist die standortunabhängige Zusammenarbeit, die eine Bausoftware ermöglicht. Rund um die Uhr kann das gesamte Projektteam von überall aus auf gemeinsame Dokumente zugreifen, Änderungen vornehmen, Markierungen nachvollziehen und Daten an zuständige Abteilungen weiterleiten. Weder Meetingräume noch Anfahrten oder Hotelübernachtungen sind für den weiteren Projektablauf erforderlich. Einzelne Aufgaben und Fortschrittsberichte können zeitnah und fristgerecht auf digitalem Wege delegiert, bearbeitet und abgeschlossen werden. Auch hier bietet eine Bausoftware wieder eine deutliche Zeit- und Geldersparnis. Und zusätzlich können die integrierten Messwerkzeuge bei einer bedarfsgerechten und sparsamen Materialbeschaffung helfen, denn je genauer die Schätzung, desto weniger Ressourcen werden verschwendet.

Auf den Punkt gebracht bietet eine Bausoftware wie Revu folgende Vorteile im Hinblick auf Nachhaltigkeit:

Deutliche Papierersparnis
Dank digitaler Kommunikationsstrukturen wird bei Bauprojekten sehr viel weniger Papier verbraucht. Daten werden einfach in die Cloud hochgeladen.

Weniger Fahrten zur Baustelle
Wozu zur Baustelle fahren, wenn doch alle Daten online verfügbar sind? Fotos und Baupläne sind alle bequem an einem Ort abgespeichert und standortunabhängig abrufbar.

Exakte Materialbeschaffung
Integrierte Messwerkzeuge sorgen für eine sehr genaue Planung und eine zuverlässige Ermittlung des Materialbedarfs. Es wird nur so viel an Baustoffen bestellt, wie auch benötigt wird.

Effizient geplante Green Buildings sind die Zukunft
Zusammenfassend lässt sich also sagen: Es gibt viel zu tun, um die Baubranche weltweit nachhaltig zu machen. Ob dies bis 2030 zu schaffen ist, wird sich noch zeigen. Deutschland hat aber die Mittel, beispielhaft voranzuschreiten. Der Trend geht in jedem Fall in die richtige Richtung: 2016 lag zum Beispiel das Marktvolumen für energieeffiziente Gebäude bei rund 133 Milliarden Euro. Laut Statista soll sich das Volumen schon 2025 mindestens verdoppeln. Und mit der richtigen Bausoftware können sogenannte Green Buildings noch emissionsärmer und sogar zeitsparender in die Realität umgesetzt werden.

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