Nachhaltiges Bauen: Wie wird die Baubranche umweltfreundlicher?

Verantwortlich für einen hohen CO2-Ausstoß, muss die Baubranche handeln. Wie Nachhaltigkeit im Bauwesen gelingt, lesen Sie hier.
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CO2-Ausstoß der Baubranche – Treiber des Klimawandels?

Schätzungen des Green Building Council für Großbritannien gehen insgesamt davon aus, dass die Bauindustrie für rund 40 Prozent des CO2-Aussoßes des Landes verantwortlich ist. Ungefähr die Hälfte dieser Emissionen stammt aus der in den Gebäuden verbrauchten Energie, der Rest entsteht bei ihrer Errichtung.

Und auch in Deutschland sieht es nicht besser aus: Mit rund 115 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten überschreitet der deutsche Gebäudesektor 2021 erneut seine Jahresemissionsmenge gemäß Bundes-Klimaschutzgesetz um 2 Millionen Tonnen (Quelle: bmwi).

Doch Deutschland hat sich hinsichtlich der Klimaziele als eine der führenden Industrienationen viel vorgenommen. Das Ziel der Bundesregierung ist es, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bezogen auf das Vergleichsjahr 1990 drastisch zu senken:

  • bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent (verfehlt)
  • bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent
  • bis zum Jahr 2040 um 70 Prozent
  • bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent

Und wie soll das zu schaffen sein? Die Frage richtet sich aufgrund der hohen Emissionen vor allem an die Baubranche. Denn: Bei der Eindämmung und Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen auf die gesamte Weltbevölkerung spielt Nachhaltigkeit im Bauwesen eine Schlüsselrolle.

Was ist nachhaltiges Bauen?

Nachhaltiges Bauen bedeutet, wirtschaftliche, ökologische und soziale Faktoren in gleichem Maß in Einklang zu bringen. Diese Faktoren sind als die „drei Säulen der Nachhaltigkeit“ bekannt geworden und werden von zukunftsorientierten Architekt:innen, Designer:innen und Bauunternehmer:innen häufig verwendet:

  • Ökologische Nachhaltigkeit bezieht sich beispielsweise auf Materialen oder den Bauort.
  • Soziale Nachhaltigkeit im Bereich Bauen und Wohnen meint zum Beispiel die Integration von inklusiven, sicheren und gesunden Nachbarschaften in größere Städtesysteme.
  • Wirtschaftliche Nachhaltigkeit ist das feine Gleichgewicht zwischen Kosten und Mehrwert. Dazu gehört eine Einschätzung der Baukosten, der Materialauswahl und der Betriebskosten.

Ziel von Nachhaltigkeit – und somit auch der Nachhaltigkeit im Bauwesen – ist es, die Anforderungen der Gegenwart zu erfüllen, ohne zukünftige Generationen zu beeinträchtigen.

Vater und Tochter vor Windrädern als Symbol für das Ziel von nachhaltigem Bauen
Nach dem Motto „There is no Planet B” eröffnet nachhaltiges Bauen zukünftigen Generationen Perspektiven.

Warum ist Nachhaltigkeit im Bauwesen wichtig?

Von Nachhaltigkeit im Bauwesen profitieren verschieden Bereiche. Das Dodge Construction Network fasst die Vorteile von klimaneutralem Bauen folgendermaßen zusammen:

Ökologische Gründe

Nachhaltiges Bauen …

  • reduziert den Energieverbrauch.
  • verringert den Ausstoß von Treibhausgasen.
  • minimiert den Wasserverbrauch.
  • Schützt natürliche Ressourcen.
  • verbessert die Luftqualität in Gebäuden.

Soziale Gründe

Nachhaltiges Bauen …

  • regt andere zu nachhaltigen Geschäftspraktiken an.
  • ist ästhetisch ansprechend.
  • verbessert das Wohlbefinden und die Gesundheit.
  • erhöht die Produktivität.
  • unterstützt die lokale Wirtschaft.
  • stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Wirtschaftliche Gründe

Nachhaltiges Bauen …

  • reduziert die Betriebskosten.
  • ist eine zukunftssichere Vermögensanlage.

Wie kann die Baubranche ihre Nachhaltigkeit steigern?

Die Umstellung auf eine ökologischere Bauweise erscheint als große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat das B1M-Netzwerk in Zusammenarbeit mit Bluebeam ein kurzes Video produziert. Wir beschäftigen uns dort mit fünf Dingen, die die Bauindustrie tun kann, um nachhaltiger zu werden:

Im Folgenden finden Sie viele weitere Ideen, wie umweltfreundliches Bauen funktionieren kann.

1. Nachhaltige Städte- und Gebäudeplanung

Nachhaltiges Bauen beginnt bei der Planung. Denn wo und wie gebaut wird, beeinflusst oft auf erhebliche Weise den CO2-Ausstoß. Was können Sie konkret tun? Wir haben einige Vorschläge:

1.1. Gehen Sie neue Wege in der Städteplanung

Egal ob ein neues Stadtviertel entstehen oder bestehende Viertel neu gedacht werden sollen – der Fokus bei der Planung sollte auf der Nachhaltigkeit liegen. Die Stadt der Zukunft setzt dabei auf Mobilität der Zukunft, also fahrradfreundliche Städte, emissionsarme Straßen und vieles mehr. Wichtig ist es außerdem, den Artenschutz mit einem Bauvorhaben in Einklang zu bringen.

Gleichzeitig sollten Architekt:innen und Ingenieur:innen sich darauf einstellen, dass der Klimawandel trotz aller Bemühungen voranschreitet und sich Extremwetterereignisse häufen. Dies bedarf besonderer Vorkehrungen. So kämpfen die Planer:innen des „Tunnel and Reservoir Plan Chicago“ beispielsweise damit, ihr Projekt zur Wasserinfrastruktur vor Hochwasser zu schützen.

1.2. Nutzen und sanieren Sie vorhandene Gebäude

Die Errichtung eines einzigen neuen Gebäudes setzt bis zu 13-mal mehr CO2 frei als die Renovierung eines traditionellen viktorianischen Reihenhauses der gleichen Größe. Die Nutzung bestehender Gebäude und die Verbesserung ihrer Energieeffizienz würden die Kohlendioxidemissionen daher drastisch senken.

Gleichzeitig werden im Jahr 2050 noch zwei Drittel der heute stehenden Gebäude existieren. Demzufolge besteht eine weitere Strategie zur Senkung der durch die Baubranche verursachten Kohlenstoffemissionen darin, bestehende Gebäude mit Technologien nachzurüsten, mit denen sie neue und aufkommende Umweltstandards sowie die anspruchsvollen Erwartungen moderner Bewohner:innen erfüllen können.

Bauarbeiter vor Solaranlagen
Solaranlagen sind ein wichtiger Aspekt, um bestehende Gebäude nachhaltig zu machen.

Die Green Alliance fordert zum Beispiel die Umsetzung von „Energiesprong“ (zu Deutsch: Energiesprung), einem innovativen Ansatz zur Sanierung von Wohngebäuden. Dieser umfasst die Nutzung von wärmeeffizienten Fassaden, Solaranlagen und einem Energiemodul mit Luft- oder Erdwärmepumpen. Laut Bericht reduziert eine Sanierung nach dem Energiesprong-Konzept den Gesamtenergiebedarf eines Gebäudes um durchschnittlich 80 Prozent.

1.3. Entwerfen Sie anpassungsfähige, zukunftstaugliche Gebäude

Schätzungsweise 60 Prozent der Gebäude in Großbritannien ändern im Laufe der Zeit ihren ursprünglichen Nutzungszweck. Bei der Errichtung von Gebäuden, die von Dauer sein sollen, gibt es daher zwei zentrale Aspekte: zukunftstaugliches Design und Anpassungsfähigkeit. Wenn man ein Gebäude anderweitig nutzt, anstatt es einfach abzureißen, bleibt es länger ein nützliches Gut.

Ein intelligenteres Design, das die möglichen zukünftigen Nutzungsarten eines Gebäudes bereits berücksichtigt, macht es anpassungsfähig. Und je einfacher die Umnutzung von Gebäuden, desto eher kann man auf die Errichtung neuer Gebäude verzichten. Der CO2-Ausstoß sinkt und die Baubranche kommt ihrem Ziel der Nachhaltigkeit ein Stück näher.

1.4. Planen Sie Gebäude klimaneutral

Laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen wird rund 36 Prozent der Energie weltweit von Gebäuden verbraucht. Der Gebäudebetrieb ist für 72 Prozent der Emissionen eines Gebäudes während seiner Lebensdauer verantwortlich. Aus diesem Grund sind energieeffiziente Gebäude zu einem Hauptziel der globalen Baubranche geworden.

Ein wichtiger Ansatzpunkt, um die Nachhaltigkeit der Baubranche zu steigern, ist das Bauen klimaneutraler Häuser. Netto-Null-Gebäude sollen höchst energieeffizient und vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Ein ähnlicher Ansatzpunkt ist die bionische Architektur.

Hochhaus mit Pflanzen vielen Pflanzen auf den Balkonen
Der Einsatz von Pflanzen macht Häuser nachhaltiger.

Weitere Ideen für das Haus der Zukunft sind grüne Dächer oder eine Fassadenbegrünung. Es gibt inzwischen auch nachhaltige Büros, die vollständig nach ökologischen Aspekten geplant wurden.

2. Baumaterialien nachhaltig verwenden

Bereits während der Planung sollten Sie die Nachhaltigkeit von Baustoffen bedenken.

2.1. Setzen Sie auf recycelte Baustoffe

Wo immer es möglich ist, sollten Sie auf das Prinzip der drei R setzen: Reduce, Reuse, Recycle. Auf Deutsch: Reduzieren, Wiederverwenden, Recyceln.

Dieser Tipp bezieht sich auf die Wiederverwendung. Überlegen Sie sich, welche Baustoffe bereits vorhanden sind oder wo Sie gebrauchte Materialien beziehen können, um den CO2-Fußabdruck Ihres Bauvorhabens zu reduzieren.

Übrigens: Recycling wird auch im Straßenbau großgeschrieben. Die Straße aus Plastik ist ein Beispiel für sinnvolle Abfallnutzung.

2.2. Planen Sie mit nachhaltigen Baumaterialien

Wenn die Wiederverwendung nicht möglich ist, ist es wichtig, emissionsarme Baustoffe zu wählen. Da Beton zu viel CO2 ausstößt und eine Alternative zu Beton somit unumgänglich ist, beschäftigen sich immer mehr Fachleute mit den Baustoffen der Zukunft.

Porenbeton leistet beispielsweise einen Beitrag zum Hochwasserschutz. Und das neuartige Superwood könnte im Gebäudebau 20 bis 60 Prozent der Energie einsparen – insbesondere für die Klimatisierung.

Im Trend liegen das Bauen mit Holz oder das Bauen mit Lehm. Selbst für Kunststoffe im Bauwesen werden neue Wege gefunden, diese nachhaltiger einzusetzen.

2.3. Unterstützen Sie die Kreislaufwirtschaft

Eine der wichtigsten Anforderungen in Bezug auf Bauprojekte ist die Recycelbarkeit eines Gebäudes bzw. dessen, was davon nach dem Abriss überbleibt. Alle enthaltenen Baustoffe sollten möglichst homogen sein. Ebenso sollten die Materialen gut voneinander zu trennen sein. Ist die Anzahl der unterschiedlichen Baumaterialen überschaubar, sind in der Regel weniger Entsorgungswege erforderlich.

Mehr zur Kreislaufwirtschaft erfahren Sie in unserem Artikel zu Cradle-to-Cradle im Bauwesen.

2.4. Beziehen Sie die Baustoffe lokal

Lokale Partnerschaften sind für die Nachhaltigkeit im Bauwesen von zentraler Bedeutung. Wo immer möglich, sollten Bauunternehmen lokale Materialien nutzen, um die Emissionen des Transports zur Baustelle zu reduzieren.

3. Nachhaltig arbeiten auf der Baustelle

Haben Sie bei der Planung bereits viele verschiedene Aspekte des nachhaltigen Bauens berücksichtigt, ist das bereits die halbe Miete. Doch auch auf der Baustelle selbst können Sie noch einiges tun, um das Bauvorhaben klimabewusster zu gestalten.

3.1. Reduzieren Sie die Fahrten und Leerlauf von Baumaschinen

Neben der Bautätigkeit selbst ist der Verkehr einer der größten Verursacher von Kohlenstoffemissionen. Ein Problem ist der Transport von und zu einer Baustelle. Oft wird Baumaterial angeliefert und der LKW dann auf Leerfahrt zurückgeschickt. Das sollte nach Möglichkeit besser gebündelt werden, um die Anzahl der Fahrten – und somit die Emissionen – zu reduzieren.

Durch den Einsatz von Telematik lässt sich erkennen, wo und wie sich die Luftverschmutzung durch weniger Inaktivität und Leerlauf von Baumaschinen verringern lässt. Auf diese Weise können Projektteams die Nutzung von Maschinen effektiver planen und Hotspots aufzeigen, wo Fahrer:innen sich anders verhalten müssen, um Ressourcen zu schonen.

3.2. Nutzen Sie Elektro-Fahrzeuge

Eine weitere Entwicklung ist die Hinwendung zu elektrisch betriebenen Baumaschinen. Volvo hat eine Reihe von Elektrobaggern auf den Markt gebracht, die nach Angaben des Unternehmens die gleiche Leistung erbringen wie die Dieselvariante und mit einer einzigen Ladung bis zu acht Stunden lang betrieben werden können.

Zwei Elektro-Baumaschinen auf der Straße neben grünen Bäumen und Wiese
Elektrobetriebene Fahrzeuge helfen die Emissionen auf der Baustelle zu reduzieren.

Ein anderer Hersteller, Wacker Neuson, weiß die Vorteile der emissionsfreien Elektromaschinen ebenfalls zu schätzen und hebt die Kosteneffizienz derartig angetriebener Bagger und Lader hervor. Außerdem sind die Fahrzeuge weniger wartungsintensiv und leiser im Betrieb als ihre dieselbetriebenen Gegenstücke.

3.3. Betreiben Sie Baustellencontainer umweltfreundlich

Der „Baustellencontainer der Zukunft“ ist energieneutral, indem auf Solarzellen und andere erneuerbare Energien zurückgegriffen wird. Traditionelle Blaupausen werden durch Touchscreens ersetzt, auf denen Arbeiter BIM-Modelle anzeigen können. Modulares Recycling und Wiederverwertbarkeit werden ebenfalls integriert sein. Und durch Partnerschaften mit lokalen Unternehmen, welche die Container in Teilzeit nutzen möchten, werden die Kosten und Pro-Kopf-Emissionen der Anlage reduziert.

3.4. Verzichten Sie auf Papier am Arbeitsplatz

Nachhaltiges Bauen bedeutet auch die Umstellung von papierbasierten auf digitale Baupläne und Dokumente. Stuart Broome, Chief Customer Officer bei Bluebeam, weist auf die Umwelteinsparungen durch papierloses Arbeiten im Baugewerbe hin.

„Im Jahr 2020 haben wir der Baubranche geholfen, 80 Millionen Dokumente online zu digitalisieren. Die Digitalisierung einer derart großen Zahl von Dokumenten aus Papier spart etwa 4,5 Millionen Kilowattstunden Strom oder 1.000 Tonnen an Treibhausgasen.“

Broome zufolge belaufen sich allein die Kosteneinsparungen bei Papier auf über 700.000 Euro. Dafür könnte man etwa 2.000 Tablet-Geräte für Bauarbeiter auf den Baustellen kaufen, um die weitere Digitalisierung in der Baubranche zu fördern.

Übrigens: Diese und mehr Zahlen finden Sie auch in unserer Infografik „Bluebeams Beitrag zur Umweltverträglichkeit“.

3.5. Arbeiten Sie ortsunabhängig zusammen

Allein aufgrund des hohen Papierverbrauchs pro Kopf in Deutschland macht sich eine Bausoftware auf Dauer bezahlt – für die Umwelt und die eigene Geldbörse. Was sich ebenfalls positiv auf die Ökobilanz auswirkt, ist die standortunabhängige Zusammenarbeit, die eine Bausoftware ermöglicht. Weder Meetingräume noch Anfahrten oder Hotelübernachtungen sind für den Projektablauf erforderlich.

Übrigens: Zusätzlich können die integrierten Messwerkzeuge – wie in der Software Bluebeam Revu – bei einer bedarfsgerechten und sparsamen Materialbeschaffung helfen, denn je genauer die Schätzung, desto weniger Ressourcen werden verschwendet.

Was kostet nachhaltiges Bauen?

Manchmal hört man, dass Bauprojekte, die nachhaltige Aspekte aufweisen, möglicherweise mehr kosten als herkömmliche Projekte.

Werden diese Ausgaben jedoch richtig eingesetzt, führen sie oft zu einem besseren Bau und zu zufriedeneren Bewohner:innen. Außerdem bringen die nachhaltigen Baupraktiken und Lieferkettenkonzepte Vorteile für die Umgebung und die Umwelt generell mit sich. Mit der Zeit wird sich die Investition auszahlen und Bauunternehmer:innen und Geldgeber:innen werden dankbar sein, dass sie sich für den nachhaltigen Weg entschieden haben.

Fazit: Die Baubranche muss noch nachhaltiger werden

Die Baubranche ist noch weit davon entfernt, wirklich nachhaltig zu bauen. Sie steht beim Versuch, ihre Umweltfreundlichkeit zu erhöhen, vor zahlreichen Herausforderungen. Doch die breite Unterstützung und die wachsende Nachfrage nach umweltschonenderen Vorgehensweisen, Technologien und Ergebnissen sowie das Bewusstsein, wie wichtig es ist, die Kohlendioxidemissionen zu senken, lassen Hoffnung aufkommen, dass die aktuelle Marschrichtung richtig ist.

Wollen Sie einen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Bauwesen leisten? Dann informieren Sie sich, wie Sie mit unserer Software Bluebeam Revu nicht nur Papier reduzieren, sondern auch den Verbrauch von Baustoffen sowie Anfahrtswege.

Wie Sie Nachhaltigkeit im Bauwesen umsetzen

Bildnachweis: Titelbild © Bluebeam, Bild 1 © Adobe Stock/Halfpoint, Bild 2 © Bluebeam, Bild 3 © Adobe Stock/goncharovaia, Bild 4 © Bluebeam.