Laptop und Drohnen halten im Zuge der Digitalisierung in der Baubranche Einzug auf Baustellen Adobe Stock: Datei-Nr.: 213664036

Digitalisierung in der Baubranche – das müssen Sie wissen

Wie steht es um die Digitalisierung der Baubranche in Deutschland? Studien und Statistiken zum digitalen Wandel im Bauwesen sowie Tipps für Bauunternehmen finden Sie hier.
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DIGITALISIERUNG IN DER BAUBRANCHE: WIE DAS BAUWESEN DIGITAL WIRD

Alles zu Technologien für Bauen 4.0, das richtige Mindset, um die Digitalisierung in der Baubranche zu meistern und Chancen der digitalen Baustelle.

BAUEN 4.0 – PLANUNG & PROZESSE IN DER DIGITALEN BAUBRANCHE

Die größten Entwicklungen für mehr Digitalisierung in der Baubranche betreffen die Planungsphase und Arbeitsprozesse. Hier bietet die Nutzung neuer Technologien große Vorteile gegenüber analogen beziehungsweise statischen Vorgehensweisen: kürzere Kommunikationswege, digitale Modellierungen und präzise Ressourcenplanung führen zu einem effizienten Projektmanagement. Wir stellen Ihnen drei Trends in der Digitalisierung der Baubranche vor.

1. GIS-DATEN

Mithilfe eines Geoinformationssystems (GIS) werden räumliche Daten einer potenziellen Baustelle erfasst, analysiert und gespeichert. Reale Karten werden mit den so erzeugten Plänen überlagert. Geoengineering hat sich zu einem wichtigen Bestandteil zahlreicher Bauprojekte entwickelt. GIS in Kombination mit Luft-, Drohnen- und Satellitenbildern sowie anderen Technologien ermöglicht eine detaillierte Abbildung von Bauprojekten.

Die Nutzung von GIS-Daten im Bauprozess wird sich dank dem immer wichtiger werdenden Building Information Modeling (BIM) weiterverbreiten. Neue Datenerfassungstechnologien wie Lidar-Systeme oder Laserscanner verstärken diesen Trend zusätzlich.

2. BIM – DIE 5D-LÖSUNG FÜR BAUPROJEKTE

Building Information Modelling (BIM) ist die zukunftsweisende Innovation schlechthin, welche branchenspezifisch für das Bauwesen entwickelt wurde und zu den essenziellen Grundlagen für die digitale Wende auf dem Bau gehört.

Hier werden in einer Software Planung, Entwurf, Bau und Betrieb zusammengefasst, betreut und verwaltet. Die Strukturierung multidisziplinärer Daten ermöglicht effizientes Projektmanagement, sodass Architekt:innen, Ingenieur:innen und Kund:innen sich bereits im Vorfeld auf wichtige Standards einigen können. Ein Leitfaden zur BIM-Ausführungsplanung unterstützt die Teams dabei Workflows festzulegen, Massen und Mengen digital zu ermitteln und dadurch ressourcenschonend vorzugehen. Dies umfasst sowohl Rohstoffe als auch Zeitressourcen. In unserem Interview erfahren Sie, was der Einsatz von 5D BIM aus der Sicht eines Bauunternehmers für den Projektlebenszyklus bewirkt.

Modell aus BIM-Software
BIM bestimmt die Digitalisierung in der Baubranche wie keine andere Technologie.

Nicht zuletzt führt die Dokumentation innerhalb der Modellierungssoftware zu transparenter Informationsübermittlung, bei der Leistungen und Mängel nachverfolgt werden können. Auf diese Weise ist über das ganze Projekt hinweg Qualitätskontrolle möglich, sodass Ergebnisse von hoher Qualität gewährleistet werden können.

Aufgrund der zahlreichen Anbieter für Bausoftware kommen bei einem Bauprojekt meist mehrere Programme zum Einsatz. Bündeln Sie Ihre Ergebnisse in einer Web Application, um den Gesamtüberblick zu behalten. Geben Sie

Ihren Mitarbeitern die Chance, Informations-Anfragen wegen Herausforderungen auf der Baustelle direkt mit Verortung am Plan und von jedem Mobilgerät aus an den Architekten oder Projektleiter zu richten, der selbst wieder sofort darauf antworten oder eine weitere Klärung bei den Fachplanern in die Wege leiten kann.

3. STANDORTUNABHÄNGIGE ZUSAMMENARBEIT – DIGITALE ARBEITSPROZESSE

Die vermehrte Nutzung digitaler Tools im Baugewerbe verändert die Art und Weise, wie Teams bei der Durchführung eines Projektes zusammenarbeiten. Videokonferenzen, Messaging-Anwendungen und Bausoftware sind nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Selbst komplexe Konzepte können geräteübergreifend geteilt und je nach Bedarf teilweise oder vollständig für die Bearbeitung freigeschaltet werden.

Grundlage für die digitale Zusammenarbeit sind cloudbasierte Lösungen. Die immensen Vorteile, welche sich aus der standortübergreifenden und synchronen Kooperation ergeben, bergen jedoch genau so viele Fragen zu Sicherheit und Datenschutz. Machen Sie sich mit dem Hintergrundwissen zu Clouds vertraut, damit Sie wissen, worauf es bei der Wahl eines Tools ankommt. Zudem laufen auch Genehmigungsverfahren inzwischen häufig digital ab. Erfahren Sie worin der Unterschied zwischen digitalen Signaturen und Dokumentzertifizierungen liegt und welche Authentifizierungsstufen die Echtheit der Unterschriften gewährleisten.

7 NEUE TECHNOLOGIEN FÜR DIE DIGITALISIERUNG IM BAUWESEN

Neben Bausoftware, die den gesamten Bauprozess begleitet, sind in den letzten Jahren viele Technologien für die konkrete Nutzung auf dem Bau angepasst worden. Erfahren Sie, welche der digitalen Neuentwicklungen bereits etabliert und welche im Rahmen der Digitalisierung im Bauwesen demnächst erwartet werden können.

1. AUTONOME FAHRZEUGE

Beim autonomen Fahren werden vorwiegend Technologien wie Sensoren, Kameras, Radare und künstliche Intelligenz (KI) genutzt, um eine Distanz zu überbrücken und/oder eine Aufgabe ohne menschliches Zutun zu absolvieren. Besonders in diesem Bereich hat sich in der Baubranche im Vergleich zu anderen bereits viel getan, da sich Fahrzeuge kontrollierter bewegen lassen, wodurch Risiken gesenkt werden.

In der Branche sind autonome Bagger, Planierraupen, LKWs und Vermessungsfahrzeuge bereits in die alltäglichen Abläufe integriert. Arbeiter:innen werden dadurch seltener in potenziell gefährliche Situationen gebracht, Sicherheitsstandards werden verbessert und die Produktivität wird durch längere Betriebszeiten gesteigert.

2. 3D-DRUCK

Der 3D-Druck, auch unter der Bezeichnung additive Fertigung bekannt, beschreibt Verfahren, bei denen Material Schicht für Schicht aufgetragen und so Bauteile oder ganze Strukturen maschinell hergestellt werden.

Was in anderen Branchen mit der Möglichkeit zum schnellen Bau von Prototypen begann, setzt sich nun auch im Baugewerbe durch. Mitte der 2000er Jahre wurden Wände von 3D-Druckern erzeugt, heutzutage sind es ganze Brücken oder Häuser. Das Verfahren ermöglicht eine rasante und sichere Bauweise bei weniger Abfall und mit einem größeren Gestaltungsrahmen.

Zudem besteht die Hoffnung, mit 3D-Druckern nachhaltige Alternativen zu Beton zu finden. Derzeit forschen Labore dazu, ob mit lokaler Erde eine kohlenstoffarme Produktionstechnik entwickelt werden kann.

3. AUTOMATISIERUNG & ROBOTIK

Der Einsatz halb- oder vollautomatischer Roboter für die Durchführung von einfachen, aber arbeitsintensiven Aufgaben, wird in der Baubranche immer alltäglicher. Die Roboter helfen dabei, den Fachkräftemangel auszugleichen und die Produktivität zu steigern, ohne dabei Arbeitsplätze vollständig zu ersetzen.

Roboter-Arm auf der Baustelle
Im Rahmen der Digitalisierung im Bauwesen hilft Robotik die Produktivität zu steigern.

Ein wichtiges Aufgabenfeld bietet die sogenannte Modulbauweise. Bei der Fertigung außerhalb der Baustelle werden Teile eines Gebäudes in einer Fabrik hergestellt oder vorgefertigt, bevor sie im Anschluss zur Montage auf die Baustelle transportiert werden. Hierbei kann es sich um kleine Bauteile wie Paneele, kleinere Komponenten im mechanischen und elektrischen Bereich oder sogar komplette Bauelemente handeln, welche dann per Kran angeliefert werden.

Dieses Vorgehen ermöglicht es, Kosten, Zeit, Risiko und Abfall zu reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit, Qualität und Produktivität zu steigern. Die Vorfertigung wird hauptsächlich zum Bau von Eigenheimen eingesetzt, aber bereits heute kann eine Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten beobachtet werden.

4. DROHNEN

Der Einsatz von Drohnen ist an verschiedenen Stellen auf dem Bau von Nutzen. Luftaufnahmen erleichtern die Baustellenlogistik und Qualitätskontrolle, da sich anhand der Bilder die Fortschritte des Bauprojekts schnell nachvollziehen lassen. Zudem wird die Sicherheit der Mitarbeiter erhöht. Für die Beurteilung von Zwischenergebnissen sind keine risikobehafteten Kletteraktionen notwendig. Stattdessen wird die Dokumentation mittels Kameratechnik aufgenommen und bildet somit eine objektive Grundlage für weiterführende Entscheidungen. Welche weiteren Vorteile Drohnenaufnahmen bieten, können Sie in unserem Beitrag zu Drohnen auf der Baustelle nachlesen.

Übrigens: Bluebeam Revu können Sie auch für den Einsatz von Drohnenbildern nutzen. Großer Vorteil der Software: Bilder lassen sich als PDF-Dateien verschicken. So müssen Sie nicht zwischen verschiedenen Formaten hin und her jonglieren.

5. KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Auch künstliche Intelligenz wird vielseitig für die Digitalisierung in der Baubranche genutzt. Überall dort, wo Daten gesammelt werden, kann eine KI zur Analyse und Optimierung der Prozesse beitragen. Neben autonomen Fahrzeugen wird KI neuerdings auch für die ganzheitliche Erfassung von Baustellen genutzt. Erfahren Sie, wie künstliche Intelligenz im Bauprojektmanagement verwendet wird und so zur Einhaltung von Projektmeilensteinen beiträgt.

6. AUGMENTED UND VIRTUAL REALITY

Augmented und Virtual Reality kommen vor allem in der Planungsphase zum Einsatz, wenn es um die Visualisierung des vorgesehenen Bauprojekts geht. Auf diese Weise werden Entwürfe für Kunden greifbarer. Missverständnisse und Optimierungen lassen sich ohne weiteres anpassen, sodass das Endergebnis auch den Vorstellungen der Auftraggeber entspricht. Inwiefern Virtual Reality in der Architektur einen Wendepunkt darstellt, erfahren Sie im Interview mit Hawkins\Brown.

Architekten mit VR-Brillen
VR kommt dank Digitalisierung in der Architektur immer häufiger zum Einsatz.

7. 5G – DIE DIGITALE BAUSTELLE

Bisher ist die neue Mobilfunktechnologie in Europa nicht weit verbreitet. Schnelle Datenübertragung und Synchronisierung auf der Baustelle bleibt noch Zukunftsmusik. Eine 5G-Netzabdeckung birgt jedoch das Potenzial, direkt vor Ort große Baupläne abzurufen und Fortschritte per Kamera zu überwachen. Welche Vorteile 5G auf der Baustelle bedeuten würde, berichtet Ihnen Diana Kightlinger.

SMART HOME – ECHTZEITDATEN FÜR EINE NACHHALTIGES GEBÄUDEMANAGEMENT

Die Digitalisierung gewinnt nicht nur auf dem Bau selbst, sondern auch im anschließenden Betrieb eines Gebäudes immer mehr an Relevanz. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Intelligente Software bietet sichere, einfache und ökonomische Lösungen für das Gebäudemanagement. Beleuchtung, Heizung, Lüftung und Klimatechnik werden auf diese Weise nachhaltig und effizient geregelt. Erfahren Sie, wie Echtzeitdaten die Technik hinter smarten Gebäuden steuern und ganz im Sinne des Internet of Things (IoT) die Produktivität steigern und gleichzeitig Kosten einsparen. Ferner gibt es erste Gebäude, bei denen die Daten für das Training einer KI genutzt werden, um den energetischen Aufwand noch weiter zu optimieren. Hintergrundinformationen dazu erhalten Sie in unserem Beitrag zu Deep Learning für Gebäudemanagementsysteme.

Smarte Gebäude beruhen auf der Implementierung von Chips mit Radio-Frequency-Identification, auf denen Daten gespeichert werden. Diese fungieren als digitaler Zwilling. Für den sinnvollen Einsatz sollten digitale Zwillinge im Bauwesen in Kombination mit BIM eingesetzt werden.

Tipp: Holen Sie bei Ihrem Projekt alle Beteiligten an Bord und arbeiten Sie gemeinsam auf das gleiche Ziel hin. Mit Bluebeam Revu bleibt das ganze Team von Architekt:in über Bauunternehmer:in bis Handwerker:in auf dem Laufenden.

INNOVATIONSKULTUR FÖRDERT DIE DIGITALISIERUNG IM BAUWESEN

Digitalisierung bedeutet in erster Linie die Umstellung von analogen auf digitale Technologien. Von Kommunikationsformen über Planungstools bis zu Geräten und Fahrzeugen werden ganze Industrien umfassend von der Digitalisierung durchdrungen und revolutioniert. Dabei liegt der Ursprung für den digitalen Wandel nicht in der Technologie selbst, sondern in der Einstellung gegenüber Innovationen. Lowtech-Reformen in der Sicherheit, im Managementstil oder in der Aufgabenverteilung auf der Baustelle beweisen, dass Innovationen jenseits von Technologie beginnen.

Mann mit Klemmbrett statt Tablet auf Baustelle
Weg vom Klemmbrett, hin zum Tablet – nehmen Sie Ihre Mitarbeiter bei der digitalen Transformation mit.

RAUM FÜR INNOVATION SCHAFFEN

In einer Unternehmenskultur, in der bewusst Raum für Kreativität und neue Ideen geschaffen wird, ist Veränderung keine Bedrohung. Stattdessen verfolgen die Mitarbeitenden selbst das Ziel, Produktivität, Sicherheit und Qualität zu verbessern. Fördern Sie eine offene Kultur in der Baubranche, um innovative Denkweisen zu etablieren. Finden Sie Strategien für Ihr Team mit Veränderungen und digitalen Weiterentwicklungen umzugehen. Disruptive Technologien gehen nicht spurlos an einem Unternehmen vorbei. Als Grundlage für die konstruktive Zusammenarbeit dienen intakte Kommunikationsketten. So nehmen Sie Ihr Personal von Beginn an in den Entscheidungsfindungsprozess hinein, bauen Widerstände ab und können auf Reaktionen und Vorschläge eingehen.

DEN NUTZEN KENNEN

Damit sich die Investition einer neuen Technologie auch lohnt, sollten Sie daher bereits im Vorfeld Kosten und Nutzen gegeneinander abwägen. Wir haben Ihnen eine Checkliste zusammengestellt, wie Sie die richtige Bausoftware für Ihr Unternehmen finden. Neben den Anforderungen an die Softwarelösung werden von Beginn an auch die Zielgruppe und die Einführung berücksichtigt. So erzielen Sie bei neuer Bausoftware einen hohen ROI.

CHANGE MANAGEMENT FÜR DIE ERFOLGREICHE DIGITALISIERUNG IN DER BAUBRANCHE

Eine offene Unternehmenskultur fängt an der Spitze an. Der Managementstil trägt maßgeblich dazu bei, wie sehr sich ein Team mit dem Unternehmensziel identifizieren kann, sich einbringt und vorgegebene Änderungen akzeptiert. Daher ist es wichtig Mitarbeitende nicht nur auf technischer Ebene, sondern auch von menschlicher Seite her abzuholen.

GUTE GRÜNDE FÜR DAS CHANGE MANAGEMENT

Globalisierung, technische Fortschritte, politische und soziale Wechsel, sowie der Klimawandel führen zu einer sich immer schneller verändernden Welt. Entsprechend ist es sinnvoll für Unternehmen sich auf Veränderungen einzustellen und den Wandel strategisch und aktiv anzugehen. Unter diesen Umständen hat sich Change Management als Führungsstil entwickelt und bewährt. Wir zeigen Ihnen, welche Gründe für Change Management sprechen.

CHANGE MANAGEMENT UMSETZEN

Anhand der fünf Phasen Awareness, Desire, Knowledge, Ability und Reinforcement führen Sie Ihren Mitarbeiterstab erfolgreich in ein neues Tool ein und sichern sich ihre Motivation für die Umsetzung. Erfahren Sie, was hinter dem ADKAR-Prozess im Change Management steckt. Nutzen Sie außerdem die Strahlkraft von Initiatoren im Änderungsmanagement und informieren Sie sich, warum Sie für den Erfolg entscheidend sind.

BAUSOFTWARE RICHTIG EINFÜHREN

Sie möchten wissen, was das praktisch und konkret für Sie bedeutet? Lesen Sie Schritt für Schritt, wie Sie an die Einführung einer neuen Bausoftware herangehen, den Projektplan entwickeln, Beteiligte überzeugen und mit Bedenken umgehen. Anschließend können Sie das Tool im kleinen Rahmen testen, Ihre Kolleg:innen schulen und die Umsetzung begleiten. Detaillierte Tipps finden Sie in unserem Beitrag „Software einführen“.

CHANCEN DER DIGITALISIERUNG IN DER BAUBRANCHE

Die Baubranche ist ein hochkomplexer Wirtschaftsbereich mit vielen Akteuren und verschiedenen Interessengruppen mit eignen Anforderungen, Abhängigkeiten und Arbeitsweisen. Aus diesem Grund betreffen Veränderungen in der Baubranche nicht nur ein Gewerbe, sondern zahlreiche parallellaufende Prozesse, welches die Einführung neuer, digitaler Strukturen erschwert. Aus demselben Grund würde die Baubranche jedoch besonders von der Digitalisierung profitieren. Blieb die Baubranche in den letzten Jahren in vielen Hinsichten hinter den technischen Möglichkeiten zurück, bietet die Pandemie nun die Chance die Digitalisierung im Bauwesen anzupacken und auf Bausoftware, intelligente Maschinen und nachhaltige Produktionsweisen umzusteigen.

Tablet und Laptop auf der Baustelle Adobe Stock: Datei Nr: 294551432, NDABCREATIVITY
Im Zuge der Digitalisierung im Bauwesen sind papierbasierte Baupläne vielleicht bald Geschichte.

ZEIT SPAREN

Digitale Softwarelösungen haben das Potential, die Produktivität im Bauwesen auf mehreren Ebenen zu steigern. Durch die vereinfachte Kommunikation und Baukoordination sparen Unternehmen nicht nur Zeit, sondern auch Kosten, da Mengenermittlungen und Kalkulationen präzise erfasst und in enger Absprache umgesetzt werden können. Gleichzeitig sorgt die Beschleunigung dieser Prozesse für einen erheblichen Wettbewerbsvorteil. Im Erfahrungsbericht von Tamás Márkus lesen Sie, wie sein Bauunternehmen dank Revu eine Zeitersparnis von 50 Prozent erzielen konnte.

BESSERE PROZESSE LEBEN

Ein relevanter Nebeneffekt bei der Nutzung von Bausoftware ist die Ansammlung von Daten über verschiedene Bauprojekte hinweg. Diese dienen der Strukturierung und Analyse von Prozessen. So können Daten in der Baubranche zur Entscheidungsfindung beitragen und die Objektivität und Standardisierung von Prozessen ermöglichen.

PRODUKTIVER ARBEITEN

Auch auf dem Bau selbst sorgen digitale Innovationen für revolutionäre Entwicklungen. Hier bietet vor allem die Robotik große Chancen. Die Automatisierung steigert die Produktivität im Bauwesen, erhöht die Sicherheit und verbessert die Qualität.

HERAUSFORDERUNGEN FÜR DAS BAUEN 4.0

Die langwierige Angelegenheit Prozesse in der Baubranche zu digitalisieren, ist jedoch kein ausschließlich internes Problem. In vielerlei Hinsicht sind Bauunternehmen von Auftraggebern und Investoren abhängig. Vor allem wenn es um große Projekte und staatliche Gelder geht, werden innovative Ideen von Start-Ups zurückgedrängt, um die politischen Ziele der Auftraggeber nicht zu gefährden. Hier muss sich bereits im Ausschreibungsverfahren etwas verändern. Wie das funktionieren kann, zeigt das Beispiel einer globalen Initiative für die Infrastrukturbranche.

UNSER FAZIT ZUR DIGITALISIERUNG IN DER BAUBRANCHE

Die Digitalisierung stellt einen unaufhaltbaren Prozess dar. So viel steht fest. Selbst im komplexen Gefüge der Baubranche mit unterschiedlichen Interessengruppen, Dienstleistern und Geldgebern, zwischen konservativen Arbeitsprozessen, kritischen Stimmen und offenen Fragen zu Datenschutz, Kompatibilität und Umsetzbarkeit werden sich in den nächsten Jahren digitale Lösungen immer mehr durchsetzen. Dabei trägt jedes einzelne Unternehmen die Verantwortung Best Practices für das eigene Team und individuelle Bedarfe herauszufinden und den digitalen Wandel im Bauwesen selbst zu gestalten.

Wir von Bluebeam laden Sie herzlich dazu ein, mit uns die nächsten Schritte zum digitalen Bauunternehmen zu gehen. Kontaktieren Sie uns und wir besprechen gerne mit Ihnen, wie der Einsatz von Bausoftware in Ihrem Unternehmen aussehen könnte. Oder nehmen Sie an unseren zahlreichen Events und Webinare zur Digitalisierung im Bauwesen teil, um die nächsten Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

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Machen Sie sich mit Revu vertraut.